Tipps und Empfehlungen für den Besuch der Parks

 

 

2 Tage

Für einen Freizeitpark sollte man, um sich in Ruhe alle Attraktionen anzusehen, beziehungsweise mit ihnen zu Fahren, zwei Tage planen. In den Ferienzeiten sind meistens lange Wartezeiten bei den einzelnen Fahrgeschäften, mit einer halben bis einer Stunde pro Attraktion muss man rechnen. Wer mehrere Parks besuchen will, sollte pro Park einen Ruhetag einplanen, vor allen wenn man mit Kindern unterwegs ist.

 

Eintrittskarten

Jedes Ticket inkludiert (bei den meisten Parks) die Benutzung aller Attraktionen den ganzen Tag, so oft man will. Zusätzlich sind nur eine Parkplatzgebühr, sowie für Essen und Trinken zu zahlen.

 

Park Plan

Nicht vergessen, am Eingang eines jeden Parks erhält man kostenlos einen Parkplan. Bei vielen Parks ist dieser Plan notwendig, weil die Wege oft sehr verschlungen sind. Bei der Information ist meistens auch einen Plan in der eigenen Muttersprache erhältlich. Noch wichtiger ist (oftmals als Zusatz) ein Terminplan für die Anfangszeiten der Shows. (Um interessante Shows nicht zu versäumen, sollte man einen ungefähren Tagesablauf planen).

 

Parkplatz

Sich gut merken oder besser noch aufschreiben, wo man parkt.

 

Spar Tipp

Sparen kann man beim Essen und Trinken, indem man sich einen Rücksack mit diversen Essen und vor allem Trinken mitnimmt. Diesen Rucksack muss man auch nicht immer mit sich herumschleppen, es gibt in jedem Park Schließfächer.

 

Wasserfahrten

Es gibt in jedem Park Wasserfahrten (z.B. Rafting), bei denen man mehr oder weniger nass wird. Tipp: alle Wasserfahrten hintereinander zu konsumieren und sich dann, mit vorher im Schließfach deponierter Wäsche, umzuziehen (auch trockene Unterwäsche nicht vergessen, Schuhe nicht aus Leder). Wasserfahrten können auch mit Badeanzug benutzt werden, aber bei allen anderen Fahrten muss der Besucher ein T‑Shirt tragen. Man kann sich auch mit einem Regenumhang schützen (den gibt es meistens auch in den Parks relativ günstig zu kaufen). Achtung: Bei allen Wasserfahrten bilden sich meistens die längsten Warteschlangen.

 

Wartezeiten

Die wenigsten Wartezeiten sind in gleich der früh, wenn der Park aufsperrt und gegen Abend (ab etwa 18:00 Uhr). Auch sind die Parks am Abend viel schöner durch die wunderschönen Beleuchtungen der Anlagen. Untertags eher die Shows, bei denen es keine Wartezeiten gibt nutzen.

 

Treffpunkt

Vor allem wenn man mit Kindern unterwegs ist, immer gleich zu Beginn einen Treffpunkt vereinbaren, falls man sich durch die vielen Besucher aus den Augen verliert.

 

Achterbahnen

Bei schnellen Bahnen gibt es eine Mindestgröße für Kinder. Europäische Bahnen ab etwa 140 cm oder 12 Jahre.

 

Bequeme Schuhe

Im Laufe des Tages wird ein Park mehrmals durchquert, daher bequeme Schuhe anziehen.

 

Schließfächer

Die meisten Parks haben im Eingangsbereich Schließfächer.

 

Souveniers

erst kurz vor dem verlassen des Parks kaufen, sonst muss man sie den ganzen Tag herumschleppen. Außerdem kann man manche Souveniers nicht bei jeder Attraktion (z.B. Achterbahnen) mitnehmen.

 

Infos aus dem Internet

Sogenannte “inoffizielle“ Fan-Pages zu den einzelnen Parks bieten oft bessere Infos und Bilder an, als die offiziellen Webpages der Parks.

 

Welche Freizeitparks in den USA?

 

Florida oder Kalifornien? – Nur Freizeitparks, da würde ich für Florida stimmen.

 

  • In Florida (Orlando) liegen alle Freizeitparks örtlich relativ nahe beieinander und das Angebot an Attraktionen in den einzelnen Parks ist weit größer. Ebenso gibt es in Florida mehr Parks als in Kalifornien. Und das Hauptargument für Florida: die Parks sind schöner angelegt, schattiger, das Wetter ist gleichmäßiger – und sogar die Umgebung (Orlando) ist gefälliger. Auch ist Florida eher für Familien geeignet. Die Strände in Florida sind nicht so schön, wie es uns die Werbung verkaufen will, aber zum Baden ganz angenehm. Die Flugtickets sind für Orlando auch billiger als für Los Angeles.

  • Kalifornien: Los Angeles ist eine relativ hässliche und flächenmäßig sehr große Stadt. Man findet sich schwieriger zurecht, auf den Stadtautobahnen gibt es zu jeder Tages- und Nachtzeit immer Staus – und die Entfernung zwischen den Parks beträgt mit dem Auto auf dem Freeway etwa eine Stunde (ohne Stau). Das Angebot der Parks und auch in den Parks ist weit geringer. Die Strände an der Westküste sind eigentlich zum Baden nicht geeignet. Es weht ständig ein sehr starker Wind am Strand und die Wassertemperaturen erreichen selten die 20 Grad Marke. Argumente für Kalifornien: Achterbahnbegeisterte finden dort “Six Flags Magic Mountain“ – ein Park mit 16 Achterbahnen. Weiters kann man im westlichen Teil der USA die wunderschönen National Parks (Grand Canyon, Bryce Canyon, Monument Valley, etc.) besuchen.

 

Tipps für Florida

 

Hotel

Beim Hotel sollte man nicht sparen. Ruhepausen zwischen oder nach den Parkbesuchen sind notwendig. Ein Hotel mit Pool oder noch besser ein kleines Haus mit Pool (Private Villa) zu mieten ist für die ganze Familie stressfreier.

 

Welche Parks

Die “Universal Studios“ und die gleich daneben liegenden “Islands of Adventure“ sind unter Insidern beliebter als die Disney Parks. Ich schließe mich dieser Meinung an, aber ein Vergleich oder eine Wertung ist nicht leicht (welche Kriterien? – z.B. mehr für Kinder oder eher Achterbahnen?). Jeder Park hat außergewöhnliche Attraktionen die einzigartig sind. Wer durch Zeit- oder Geld-Engpass auswählen muss, dem empfehle ich folgende Reihung: 1) Islands of Adventure, 2) Disneys MGM Studios, 3) Universal Studios, 4) Sea World, 5) Disneys Magic Kingdom, 6) Disneys Animal Kingdom, 7) Busch Gardens, 8) Disneys Epcot.

 

Eintrittskarten

Es gibt Tages- oder Mehrtages-Tickets, sowie Kombinationstickets die mehrere Parks inkludieren. (Die aktuellen Preise, siehe Internet.) Nicht vergessen: zu jedem Preis müssen noch etwa 6 Prozent Steuern hinzugerechnet werden! Mit Kombinationstickets spart man Geld und man erhält oft dadurch die Möglichkeit, zu bestimmten Zeiten die Warteschlangen zu umgehen.

 

Die Parkplatzgebühr muss nur einmal am Tag bezahlt werden, auch wenn man den Parkplatz zwischendurch verlässt.

 

Bei Disney und Universal kann es vorkommen, dass in der Hochsaison (zwischen Mai und September) die Wartezeit bei einigen Attraktionen 45 bis 60 Minuten dauert. Um das zu vermeiden gibt es bei Disney das Fast-Pass System und bei Universal die Express Line.

 

Fast-Pass: Der Fast-Pass (FP) ist ein kostenloser Service für besonders beliebte und somit meistens stark besuchte Attraktionen. Die Besucher können vor dem Eingang dieser Attraktionen das Eintritts-Ticket in einen Automaten einschieben, um einen Fast-Pass zu bekommen. Auf diesem Fast-Pass-Ticket ist dann eine Uhrzeit aufgedruckt (z.B.: von 10:30 bis 11:30 Uhr) zu der der Besucher an den Warteschlangen vorbei, durch einen separaten Eingang, Einlass findet. Erst nach Ablauf der Zeit die auf dem Fast-Pass angegeben ist (z.B. ab 11:30 Uhr) kann der nächste Fast-Pass bei der selben oder einer anderen Attraktion gelöst werden.

 

Gelegentlich bieten die Parks Zusatztickets an, mit denen man die Warteschlangen umgeht – siehe dazu das aktuelle Angebot auf den Webseiten der Parks.

 

In Orlando, Kissimmee und Umgebung gibt es hunderte Verkaufsshops für die Eintrittskarten aller Parks. Auch kann man ohne Bedenken in jedem Hotel die Tickets kaufen. Sie kosten überall etwa gleich viel, aber man spart sich in der Früh eine halbe Stunde Zeit, die man sich sonst vor den Kassen der Parks anstellen muss. Achtung bei Angeboten: für Disney-Parks gibt es keinerlei Discounts!

 

Jedes Eintritts-Ticket inkludiert die Benutzung aller Attraktionen den ganzen Tag, so oft man will. Zusätzlich sind nur eine Parkplatzgebühr, sowie für Essen und Trinken zu zahlen. Die Preise der Parks sind relativ hoch, aber dafür bekommt man auch sehr viel geboten.

 

Regenschutz

Auch ein Regenschutz ist in den Sommermonaten empfehlenswert. Es kann sein, dass es jeden Tag kurz aber dafür recht heftig regnet. (Die Regenzeiten kann man überbrücken, indem man die Attraktionen in den geschlossenen Hallen besucht.)

 

Parkzeiten

Im Sommer ist es besser sehr zeitig in der Früh in den Park zu kommen, weil noch wenig Besucher und somit keine langen Wartezeiten bei den Attraktionen sind. Weiters ist es in der Früh noch nicht so heiß. Sehr heiß und schwül sind die Nachmittage. Daher sollte man gegen Mittag nach Hause fahren und sich im Pool entspannen. Am Abend ist es wieder angenehmer in den Parks. Auch sind die Parks am Abend viel schöner durch die wunderschönen Beleuchtungen der Anlagen. (In fast jedem Park gibt es abends, jeden Tag, eine Lasershow oder ein Feuerwerk.)

 

Achtung

Die meisten Attraktionen sind im Durchschnitt erst für Kinder ab 10 Jahren geeignet. (Altersempfehlungen der einzelnen Attraktionen unbedingt beachten – es ist fast immer irgendein “Nervenkitzel“ eingebaut).

 

Die vielen Parks und Attraktionen können nach drei bis vier Tagen zu einer “Reizüberflutung“ führen. Daher ist es sehr wichtig, zwischendurch immer den einen oder anderen Tag als Pause einplanen. Stressfreier und weniger anstrengend ist es auch nicht immer den ganzen Tag sonder nur stundenweise die Parks zu besuchen (mittels Mehrtages-Tickets).

 

Achterbahnen

Bei Roller Coaster gibt es eine Mindestgröße für Kinder. Sie beträgt in Florida 137 cm (54 inches).

 

You will get soaked

Wenn dieser Hinweis bei einer Wasserfahrt, dann ist auch wirklich so. Dann wird man bis auf die Unterwäsche komplett nass. In amerikanischen Parks ist der Nässefaktor auch immer höher als bei europäischen Rides.